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Fränkische Schweiz Buchberghaus
Kirchenreinbach in der fränkischen Schweiz

Hans Pickel Gedächtnisschafkopf 2014

Aufstieg in den Kartlerolymp

Der Totensonntag ist seit Jahrzehnten mit unseren kleinen aber feinen Schafkopfrennen, den Hans Pickel Gedächtnisschafkopf verbunden.

Seit 1991 wird hierbei ein Wanderpokal ausgespielt mit der Regelung, dass der Sieger, der den Pokal drei Mal hintereinander gewinnt, den Pokal behalten darf.

In der Geschichte des HGP's, die bis 1991 zurück reicht, gelang das Tripple noch keinen. Anwärter hatten wir aber schon drei Mal.

Werner Grötsch, Erwin Kolb und Robert Christau waren die Spieler, die schon einmal kurz vor dem Kartlerolymp standen.

Heuer war es wieder ein Mal soweit. Werner war erneut derjenige, der das Tripple anstrebte.

Bei der Begrüßung durch Hans-Dieter Beck wurde nochmals auf die Besonderheit der diesjährigen Runde hingewiesen. Klar war zu dem Zeitpunkt, dass wir mit 20 Teilnehmern einen würdigen Vereinsmeister ermitteln werden können und genügend Kartler anwesend waren, die das noch nie Dagewesene verhindern könnten.

Besonders begrüßt wurde Anita Renner, die als erste Frau an unserer Vereinsmeisterschaft teil nahm. Nach der kurzen Begrüßung und einer kleinen Turnierregelkunde wurde es spannend. In der ersten Runde lag Werner Grötsch vorne.

Werner hatte 97 Punkte, 3 Punkte vor Wolfgang. Werner war seinem lang angestrebten  Ziel, den Pokal nach 24 Jahren endlich mit nach Hause nehmen zu können, sehr nahe.

Die Anspannung war ihm sichtlich anzusehen. Die anderen Kartler waren sich sicher, das bekommen wir wieder hin. Und als Rainer Ertel vom Tisch 1 an dem in der zweiten Runde Wolfgang spielte immer wieder rief: wieder 3,4 oder 12 Punkte für Wolfgang, schien für alle klar zu sein. Alles gut.

Dann passierte das, was nicht passieren hätte dürfen. Werner bestellte sich das erste Pils. Mit dem Pils kam das Glück zurück. Bei den restlichen 9 Spielen holte  Werner unvorstellbare 50 Punkte, sodass er sich am Schluss mit 84 Punkten in der zweiten Runde souverän zum dritten Mal hintereinander den Titel sicherte.

Meine spätere Analyse der Auswertungszettel ergab.  Bis zum 21. Spiel in der zweiten Runde lag Wolfgang mit 6 Punkten vor Werner.

Letztendlich hatte Werner  181 Punkte und mit 27 Punkte einen gewaltigen Vorsprung vor den aufopferungsvoll kämpfenden Wolfgang, der mit 154 Punkte den zweiten Platz belegte.

                                                                          Schafkopf turnier Kirchenreinbach

Den dritten Platz nahm heuer, der im letzten Jahr Letzte, Helmut Wirbel mit 147 Punkten ein. Anita, die einzige Frau schlug sich wacker und belegte mit 127 Punkten einen hervorragenden siebten Rang.

Bei der Siegereherung würdigte Hans-Dieter Beck nochmals die Leistung von Werner. Das Glück allein war es nicht, warum er zum dritten Mal den HPG in Reihe gewann und in den Kartlerolymp aufgestiegen ist.

Nachdem  der Pokal nun eine endgültige Heimat gefunden hat, wird ein neuer Spender gesucht, damit wir auch beim nächsten Totensonntag von Hans Pickel unseren spannenden und lustigen Traditionsschafkopf abhalten können.

Ich freue mich schon jetzt, wenn es November wieder heißt:

                        

                                                       

Die Titelträger ab 1991:

Andreas Beck

1. Sieger (1991) Andreas Beck

1991 Andreas Beck 2002 Werner Sperber 2010 Erwin Kolb
1992 Hans-Dieter Beck 2004 Werner Hafner 2011 Erwin Kolb
1993 Klaus Glöckner 2005 Werner Grötsch 2012 Werner Grötsch
1994 Jürgen Tröger 2006 Werner Grötsch 2013 Werner Grötsch
1995 Walter Dalles 2007 Josef Klug

2014 Werner Grötsch

1996 Werner Hafner 2008 Robert Christau
1997 Toni Sertl 2009 Robert Christau
1998 Werner Grötsch

 

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